Falls ihr euch gerade fragt, wieso hier noch ein Artikel zur SPIEL erscheint, kann ich euch verstehen. Schließlich habe ich bereits jeden Tag von meinen Erlebnissen berichtet:
- Mittwoch von der Pressekonferenz und Neuheitenschau
- Donnerstag vom asmodee Presseevent und der anschließenden Geburtstagsfeier
- Freitag der CATAN Weltrekord
- Samstag das Meet and Play
- Sonntag von den schönen thematischen Messeständen
Hier gibt es jetzt eine Rückschau nicht nur von mir, Dominik, sondern auch von Sarah und André. Viel Spaß beim lesen.
Sarah
Ich habe die Zeit auf der SPIEL in diesem Jahr wieder sehr genossen. Zum ersten Mal war ich an zwei Tagen dort: Donnerstag und Samstag. Die Zeit am Donnerstag habe ich in erster Linie dazu genutzt, ein paar Neuheiten, die ich unbedingt kaufen wollte (Die Anarchie und Deckers), einsacken und ansonsten den Tag mit meinem Begleiter auf der Messe zu verbringen. Wir haben uns gemeinsam in allen Hallen gründlich umgeschaut und das ein oder andere Spiel angetestet. Besonders gut gefallen hat mir dabei Landgut, was auch direkt mit nach Hause durfte. Abends wartete dann noch ein besonderes Highlight: Das Communitytreffen des Einzelspiel-Podcasts fand in einem Essener Cafe statt. Dort habe ich viele neue und alte Gesichter aus der Community getroffen und die Zeit sehr genossen.
Beim zweiten Besuch am Samstag konnte ich mir noch ein paar weitere Titel anschauen, für die die Zeit am Donnerstag nicht mehr gereicht hat und ich war natürlich beim Meet & Play. Auch hier habe ich mich sehr darüber gefreut, viele nette Menschen zu treffen. Die vielen schönen Begegnungen waren auch mein persönliches Messehighlight in diesem Jahr. Klar habe ich auch eine Reihe von Spielen mitgenommen, aber das “Jagen und Sammeln” stand nicht mehr so sehr im Fokus wie die Jahre davor. Darüber hinaus fand ich auch die Erweiterung der Messe sinnvoll. Durch das Hinzunehmen einer weiteren Halle fand ich es weniger voll als im letzten Jahr, was das Schlendern durch die Hallen deutlich angenehmer gemacht hat. Für mich ist daher klar: Nächstes Jahr bin ich wieder in Essen!
André
Die SPIEL 2025 ist vorbei. Seit einer Woche bin ich nun wieder im Berufsalltag und hatte genügend Zeit diese wilden Tage zu reflektieren.
Irgendwie ist die SPIEL als Content Creator wie ein Klassentreffen, auf das man sich sehr lange freut und dann ist es wie mit einem Knall vorbei.
Bevor ich hier aber anfange sentimental in Erinnerungen zu schwelgen, möchte ich vorab sagen, dass die Messe dieses Jahr in meinen Augen nicht immer das gelbe vom Ei war.
Aber fangen wir doch von vorne an.
Dieses Jahr durfte ich zum ersten Mal mit zur Neuheitenschau und der damit verbundenen Pressekonferenz. Für uns „Pressevertreter“ finde ich solch einen Start in die Messe echt schön. Alles in allem war dies auch ganz gut organisiert. Da dies für mich aber ein Novum war, habe ich natürlich nichts mit dem ich das Event vergleichen kann. Wir konnten uns Neuheiten und nicht mehr so ganz neue Neuheiten anschauen und zum Teil mit den Autoren quatschen und das alles in recht entspanntem Umfeld.
Auf der „richtigen“ Messe war ich dann Donnerstag und Samstag.
Was wir an diesen Tagen erlebt haben, möchte ich hier nicht noch einmal zusammenfassen und auf unsere anderen Blogeinträge verweisen.
Was ich jedoch im Nachhinein sagen kann, ist, dass mir der freie Freitag sehr gutgetan hat. An den Messetagen hat man deutlich gemerkt, dass alle Tage restlos ausverkauft waren. Die Hallen und vor allem Halle 3 waren für meinen Geschmack schon fast zu voll. Hier kam natürlich noch dazu, dass das Wetter sehr schlecht war und sich die Massen nicht zusätzlich auf den Freiflächen aufgehalten haben. Dieses ganze Geschiebe und dann gleichzeitig die Augen aufhalten, um den ein oder anderen Schnappschuss für den Blog zu erhaschen hat mich deutlich geschlaucht.
Anhand der vollen Hallen muss man aber neidlos anerkennen, dass die Messeveranstalter mit der Entscheidung auf Tagestickets zu setzen und Dauerkarten abzuschaffen, goldrichtig lagen. Frei nach dem Motto größer, voller, enger wurde ein neuer Besucherrekord erzielt. Wie man an dieser Aussage vielleicht erkennen kann, bin ich mir nicht sicher, ob dies wirklich der richtige Weg ist.
Besonders schön wird die Messe jedoch immer dann, wenn man bekannte Gesichter trifft, sich etwas austauschen kann und auch dann, wenn man das Glück hat, das ersehnte Spiel anspielen zu dürfen. Für letzteres ist die Messe doch auch da.
Ein großes Highlight der Spiel war, wie auch im letzten Jahr, eindeutig das Meet and Play am Samstag. Abseits des Gedränges in den Hallen konnten tolle Gespräche geführt und auch das ein oder andere Spiel gespielt werden. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Johannes und Max für diese Gelegenheit.
Abschließend möchte ich meine These aus einem der Blogbeiträge zur SPIEL noch einmal aufrollen. Im Blogbeitrag habe ich behauptet, dass es meiner Meinung nach kaum bis kein Highlightspiel der Messe gab.
Auch nach knapp einer Woche drüber schlafen würde ich bei dieser Behauptung bleiben. Wenn man die ganzen, für mich doch sehr unverständlichen, Lootbilder mal außen vor lässt, bleibt mein Feed doch sehr leer. Klar, man sieht das ein oder andere neue Spiel, aber eine große Schnittmenge auf einen Hypetitel kann ich immer noch nicht feststellen.
Mein Fazit der Spiel 2025 wäre somit, dass ich mit einem sehr neutralen Gefühl aus der Messe gehe. Klar, es gab viel zu meckern, aber auch viele kleine Dinge die schön waren. Alles in allem ist mir aber eine etwas kleinere Spiel lieber als nächstes Jahr noch einen Besucherrekord zu knacken.
Dominik
Ich versuche mal nicht das zu wiederholen, was ich bereits in den Tagesberichten geschrieben habe oder sowieso in anderen Messeberichten zu hören/lesen/sehen gibt. Fangen wir mal an:
Dieses Jahr konnte ich viele neue Buttons und Sticker einsammeln. Meine Tasche nimmt somit immer mehr Gestalt an und meine Schubladen sind allmählig voll. Mal schauen, wo die nächsten Sticker landen. Auch wenn es etwas verrückt klinkt, aber ich freue mich über jeden Button an der Tasche und das ich für wen weiteres ein bisschen Werbung machen kann. Genauso geht es mir mit den Stickern. Nur freue ich mich hierbei, dass die triste weiße Front zwischen all den bunten Schachteln ebenfalls bunt wird.


Aber komme ich mal zu etwas, dass mehr Bezug zur Messe hat: Lookout hat auf der Messe sein 25 jähriges Bestehen gefeiert. Nicht nur, dass der Stand entsprechend darauf hinwies, es gab auch ein Glücksrad und für mich viel interessanter: Moorwasser!
Ok, es ist im Grunde nur ein Cola-Mix-Getränk, aber die Aktion finde ich schön. Gegen eine Spende von mind. 1 € gab es eine Flasche und der Erlös geht an die Biologische Station Osterholz in Niedersachsen, die sich mit dem Moorschutz beschäftigt. Eine schöne thematische Verbindung!

Der letzte Punkt ist eine positive Erfahrung, die ich dank André gemacht habe. Ungefähr zwei Wochen vorher kam er an und meinte, er hätte sich für dieses Jahr Gehörschutz besorgt. Da ich für Festivals bereits welchen habe, der jedoch auch etwas in die Jahre gekommen ist, wurde kurzerhand neuer besorgt. Jeden morgen in Halle 8 in die Ohren gesteckt und sofort wurde es entspannter. Dennoch konnte ich mich ohne Probleme mit anderen unterhalten, hatte am Abend im Hotel jedoch kein Piepen im Ohr und war auch nicht erschöpft von dem ganzen Lärm den Tag über. Eine ganz klare Empfehlung von mir und glaube auch André. Wir hatten beide welche, die für Festivals gedacht sind.

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